dies und das…

Diverse Anmerkungen und Wissenswertes was bisher noch nicht zu einem Artikel verarbeitet wurde.
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Gedanken von Ernst v. Weizsäcker aus seinem Buch: „Erinnerungen“. München 1950 (wurden von seinem mißratenen Sohn Richard herausgegeben. Er kennt also die geschichtliche Wahrheit, verleugnet sie aber, weil er im Dienst der Feinde seiner Heimat steht) im Kapitel: „Diplomatischer Aufmarsch Frühjahr 1939“.
Seite 222 -223
…. Sicher war, daß London, angetrieben von Washington, Hitlers Vorrücken in Europa definitiv abriegeln wollte. Beim nächsten Schritt würde es zuschlagen. Nur so und nicht anders war die Londoner Regierungserklärung vom 31. März 1939 im Unterhaus zu verstehen. Bekanntlich gehörte es als fester Bestandteil zur britischen Regierungskunst, sich nie ganz zu binden. Als Austen Chamberlain den Rhein-Pakt von Locarno schloß, der vorsichtig formuliert war, galt das in England schon als das Äußerste von britischen Bindungen an die Verwicklungen des Kontinents. Sein Bruder Neville aber band England fest an die Entschlüsse Polens. In einem normalen Bündnisvertrag versprechen sich die Partner militärische Hilfe für den Fall eines nicht provozierten Angriffs durch Dritte; ob der Fall vorliegt, entscheidet natürlich der Partner, der Hilfe leisten soll. Hier nun war es umgekehrt. Warschau hätte es in der Hand, das britische Empire in den Krieg zu ziehen. Wie könnte man in London glauben, auf solche Weise dem Frieden zu dienen? Glaubte man, den durch äußere Erfolge verwöhnten und geblendeten Hitler öffentlich intimidieren zu können? Und glaubte man, die polnischen Regierungsorgane würden so zur Vorsicht gemahnt? Ich glaubte das nicht, und der britische Botschafter teilte meine Ansicht. Der britische Minister und spätere Botschafter Duff Cooper drückte es so aus: nie in der Geschichte habe England einer zweitrangigen Macht die Entscheidung darüber eingeräumt, ob Großbritannien in einen Krieg einzutreten habe oder nicht. Jetzt sei diese Entscheidung einer Handvoll Leuten überlassen, deren Namen – mit Ausnahme vielleicht von dem des Obersten Beck – in England total unbekannt seien. Und diese Unbekannten könnten morgen die Entfesselung des europäischen Kriegs befehlen. Soweit Duff Cooper.
Der polnische Botschafter Lipski kam Anfang April zu mir mit der Versicherung, dieses britisch-polnische Versprechen sei vereinbar mit dem deutsch-polnischen Abkommen von 1934. Ich konnte das nur mit Lächeln entgegennehmen. Im gleichen Gespräch gab Lipski zu, daß polnische Truppen um Danzig sich versammelten. Deutschland stand vor einer neuen, noch gefährlicheren Phase seiner Außenpolitik. Jeder irgendwie Beteiligte mußte aus dem März 1939 seine Schlüsse ziehen. Hitler war in den kritischen Monaten vor Prag wieder meistens fern von Berlin gewesen. Das Auswärtige Amt war an der so wichtigen und bedenklichen Entwicklung unbeteiligt geblieben. Meine Warnungen an Ribbentrop hatten nichts gefruchtet, meine indirekten Verbindungen zu Hitlers Hauptquartier nichts eingebracht. Wie sollte es in Zukunft werden, da doch die Westmächte Hitlers Übergriffe keinesfalls mehr tolerieren würden? Hitlers Marsch auf Prag hatte gewirkt wie eine Bombe mit Spätzündung. Präsident Roosevelt ließ sich nun mit einem großen Friedensappell laut vernehmen. Er stellte dabei die Achsenpartner als die künftigen potentiellen Angreifer hin. Er sah von der diplomatischen Grundregel ab, vor seinem Appell bei den Beteiligten zu sondieren. Das war auf die Mentalität Hitlers schlecht berechnet, wenn der Aufruf zum Guten dienen sollte. …
Seite 242:
… Unser Vertreter in Warschau, Moltke, nach meinem Urteil der beste Botschafter, den wir damals überhaupt besaßen, war durch die Behandlung der deutschen Minderheit in Polen immer schon in Atem gehalten und beurteilte die Zunahme der nationalistischen Ausschreitungen sehr ernst. Wieviel davon deutsch-polnische Wechselwirkung und wieviel hergebrachte polnische Hybris, die schon Talleyrand erregte, oder auch wieviel einfach dem vom Versailler Vertrag gewollten deutsch-polnischen Dauerzerwürfnis zu verdanken war, das soll hier unerörtert bleiben. Fest steht, daß der deutsch-polnische Minderheitenstreit keine Erfindung von Hitler war. Wer die zwanziger Jahre und den Beginn der dreißiger Jahre verfolgt hat, weiß davon. Ich selbst habe jahrelang keine Tagung des Völkerbundsrats erlebt ohne schwere deutsch-polnische Reibung oder Krise. Ich war Zeuge, wie die polnischen Übergriffe und Vertragswidrigkeiten in der Weimarer Republik, den Versöhnungspolitiker Stresemann zu seinem berühmten Faustschlag von Lugano trieben und später bei einer Tagung in Madrid zum Versuch einer Revision des ganzen Minoritätenstatuts. Im Dritten Reich war es damit nicht besser bestellt. Nur hatte Hitler ab 1934 das Thema aus der deutschen Presse bis auf weiteres verbannt. Aus der Verwaltungspraxis der Woiwoden war darum die Unterdrückung der deutschen Minderheiten keineswegs verschwunden. Unsere diplomatischen und Konsulatsberichte aus Polen zeigten, wie 1939 die Welle immer höher auflief und das ursprüngliche Problem: Danzig und Passage durch den Korridor überdeckte.
Die Spannung wegen des unmittelbaren Schicksals der deutschen Minderheit bekam ihr eigenes Leben und ihr eigenes Gesicht.
Der Verlauf des Feldzuges: http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/unserkampfinpolen/ukp00.html
Schließlich sollte man sich auch diese Stellungnahme über die Entstehung des Krieges anhören:
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Im Parlament des Tschecho-Slowakischen Staates ging es oft turbulent zu. Ein Beispiel dazu sind die beiden Sitzungen am 17. und 19. Dezember 1925, als ein eben neu gewähltes Parlament zusammentrat.
Der Bericht ist aus der Zeitschrift „Sudetendeutschland“, des Organs des „Sudetendeutschen Heimatbundes“ in Österreich.
Ausgabe Januar 1926/ Seite 2
Seite 3
Seite 4
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Heimatpartei

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Ostdeutsche Nachrichten:

Feindliche Übernahme
 Das Gerhart Hauptmann Haus (früher: „Haus des deutschen Ostens“) in Düsseldorf diente als Begegnungsstätte für die Heimatvertriebenen. Mittlerweile ist dort in Gestalt des neuen Leiters, Prof. Winfried Halder, der Geist der „Versöhnung“ eingezogen. Freilich nicht der Geist einer echten Versöhnung, die auf Wahrheit und Durchsetzung des Rechtes beruht, sondern einer falschen wie sie unseren Politikern gefällt, also ganz im Sinne der masochistischen Unterwerfung vor den Befindlichkeiten und Raubsicherungs-Interessen der Vertreiberstaaten. So hat dieser Prof. Halder auch im Düsseldorfer Vertriebenzentrum gewütet: Bücher vernichtet, die Vertriebenen-Charta entfernt, Porträts von Vertriebenenpolitikern abgehängt usw. – Nichts soll mehr im Vertriebenenhaus an die Vertreibung und die Vertriebenen erinnern (ähnliches geschah auch mal im Sudetendeutschen Haus in München). Seine zahlreichen polnischen Gäste sollen sich wohlfühlen während sie die Vertreibung der Deutschen leugnen oder rechtfertigen.
Es gibt aber immer noch einige Heimatvertriebene, die sich dem Ungeist dieser sogenannten „Versöhnung“ entgegenstellen.
In diesem Falle war das die Westpreußin Ingetraut Jochim, deren Familie schon in der Zwischenkriegszeit von den Polen vertrieben wurde (wie auch eine Million Deutsche). Nach dieser ersten Vertreibung zog die Familie nach Danzig, von wo sie 1945 von den beutegierigen Polen erneut vertrieben wurde. Sie als aktive Heimatvertriebene reagierte empört über die de facto Umwidmung des Gerhard Hauptmann Hauses als einen Ort, wo die Vertreibung der Deutschen von östlichen Vertreibungsleugnern/-rechtfertigern und ihren deutschen Schleimern nach Belieben dargestellt werden kann. Infolgedessen erhielt sie von Halder Hausverbot. Gegen dieses Hausverbot hat sie nun immerhin erfolgreich gerichtlich geklagt. Leider hat dies keine Auswirkungen auf die Umtriebe Halders und seiner polnischen Freunde.
Selbstachtung und Courage
Courage hat die Führung der Landsmannschaft Pommern bewiesen. Vor zwei Wochen hatte die Landsmannschaft ihre Mitglieder und Freunde zur Eröffnung einer Ausstellung im Schleswig-Holsteinischen Landtag in Kiel eingeladen. Unter dem Titel „Vertrieben – und vergessen?“ sollte am „Tag der Heimat“ an dem prominenten Ort an der Kieler Förde der reichen Geschichte Pommerns und der Vertreibung der deutschen Bevölkerung am Ende des Zweiten Weltkrieges gedacht werden. Doch kurz vor der geplanten Eröffnung begann dann der Eiertanz. Eine Mitarbeiterin der Landtagsverwaltung – Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU), der während der ganzen Verhandlung über die Austellung abgetaucht war, hatte offenbar entsprechende Weisungen hinterlassen – verlangte plötzlich die Vorlage des Flugblattes, mit dem die Landsmannschaft zum Besuch der Ausstellung einladen wollte, und eine Inhaltsangabe der Ausstellung. Dieses wurde vorgelegt  – und prompt untersagte die Landtagsverwaltung, es zu verteilen. Die Gründe erfuhr die Landsmannschaft zunächst nicht. Schnell entwarfen die Verantwortlichen aber eine neue Fassung, doch auch sie fand keine Gnade vor den Augen der Zensoren. Darüber hinaus verlangte die Landtagsverwaltung nun ultimativ, daß ihr alle Texte, die auf den Ausstellungstafeln zu sehen seien, vorher zur Prüfung vorgelegt werden müßten. Auch behielt sich die Verwaltung vor, Tafeln ganz aus dem Verkehr zu ziehen. Auf bestimmte Themen müsse man eben notfalls verzichten, hieß es aus dem Landhaus. Bei diesen „bestimmten Themen“ handelte es sich natürlich nur um die klare Darstellung der polnischen Verantwortung an der Vertreibung und ihrer Vorgeschichte, was alte polnische Ambitionen auf ostdeutsches Land betrifft. Als die Landtagsverwaltung auf den Streichungen beharrte, widersetzte sich der Vertriebenenverband.
„Die Ausstellung kann nur komplett mit allen Tafeln ausgestellt werden, eine Herausnahme von einzelnen oder mehreren Tafeln würde die Geschichte des Landes Pommern und die Vertreibung der Pommern nur verfälscht wiedergeben“, ließ er die Verantwortlichen wissen.
Die Ausstellung findet nun eben nicht statt. Die BRD-Politiker müssen sich andere Möglichkeiten zu einer fälschenden Darstellung der Geschichte der Vertreibung suchen. Da sie alle Medien und Institutionen kontrollieren, wird ihnen das nicht schwer fallen. Aber die Landsmannschaft Pommern steht für diese Zusammenarbeit nicht zur Verfügung. Seit Hartmut Saenger (geboren in Schönlanke, also eigentlich Posener, kein Pommer) die Landsmannschaft anführt, erlaubt sich diese in ihren Publikationen schon etwas mehr Mut zur Wahrheit. Zusammen mit Rudi Pawelka von der Schlesischen Landsmannschaft ist Saenger somit einer der beiden vorbildlichsten Vertriebenenfunktionäre. Hartmut Saenger hat auch einen Sitz im Kuratorium der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen. Ihm war 2010 eine „rechte Geschichtsbetrachtung“ und „eine Relativierung der Kriegsschuld Deutschlands“ vorgeworfen worden, weil er die Auffassung vertrat, daß sich Polen im Vorfeld des Weltkrieges selbst „besonders kriegerisch“ aufgeführt habe.
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gefällt mir

wahrheitmachtfrei

Danzig_Langen_Markt_und_Rathaus_

KH1

Deutsche Gemeinschaft

Einwanderung = Völkermord

 Tatsachen über Österreich:
Tatsachen über Elsaß-Lothringen:
Wissenschaftliche Sensation! Deutsche Städte älter als angenommen.
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wird laufend erweitert.
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